«Vereinfachung der Agrarpolitik ist notwendig»

Der renommierte Ökonom Mathias Binswanger fordert eine Agrarpolitik mit massiv weniger Bürokratie, dafür mehr unternehmerischen Freiheiten.

von Redaktion

«die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer hat im Februar scharfe Kritik an der Agrarpolitik AP22+ geübt. Das damit verbundene Bürokratie-Monster gehöre auf den Misthaufen. Der Schweizer Starökonom Mathias Binswanger doppelt nun nach. Die Agrarpolitik soll ganz neu gedacht werden. Er fordert eine Landwirtschaftspolitik, welche sich auf einige wenige, überschaubare und längerfristig verbindliche Kriterien beschränkt.

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«Wurst-Case-Szenario» für Schweinezüchter

In den «Schaffhauser Nachrichten» warnt ein Schweinezüchter vor den Auswirkungen der «Trinkwasserinitiative» und der «Pestizidverbots-Initiative». Ohne den Zukauf von Futtermitteln könnte er die Produktion auf seinem Betrieb nicht mehr fortsetzen.

von Redaktion

Die beiden Agrar-Initiativen hätten katastrophale Auswirkungen auf die regionale landwirtschaftliche Produktion. Betroffen ist in hohem Mass auch die Tierhaltung.

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Chlorothalonil: Bundesamt zurückgepfiffen

Gemäss einem Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts, darf der Bund vier Abbauprodukte (Metaboliten) des Fungizids Chlorothalonil nicht mehr als «relevant» bezeichnen.

von Redaktion

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) muss seine Informationen zum Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil anpassen. Es darf vier Metaboliten nicht mehr als «toxikologisch relevant» und damit als potenziell gesundheitsgefährdend bezeichnen.

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Extreme Agrarinitiativen unvollständig dargestellt

Medienmitteilung: Ombudsstelle rügt SRF wegen einseitiger Darstellung der Pflanzenschutz-Initiativen

von Redaktion

Die Ombudsstelle der SRG unterstützt eine Beanstandung des Sekretärs der IG Bauern Unternehmen. Die beiden extremen Agrarinitiativen werden in einem Video auf der SRF-Website und den Social-Media-Kanälen unvollständig und damit verzerrt dargestellt.

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Schluss mit dem Bürokratiemonster!

Jürg Vollmer, Chefredaktor von «die grüne», kritisiert die AP 22+ in der Ausgabe vom 26. Januar 2021 scharf. Und trifft den Nagel voll auf den Kopf.

von Redaktion

Die AP 22+ ist die Fortsetzung einer Politik, die zu einem massiven Verwaltungsapparat geführt hat und Bauern in ihrer Produktivität hindert. Der gegenwärtige Marschhalt bietet Gelegenheit, die Schweizer Agrarpolitik neu zu überdenken. «Das Bürokratiemonster gehört auf den Misthaufen der Geschichte», findet Jürg Vollmer.

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«Die heutige Schweizer Agrarpolitik ist ein Auslaufmodell»

In der jüngsten Ausgabe von «die Grüne» wurde über den Sinn und Unsinn der AP22+ diskutiert. Zu Wort kam auch der Präsident der IG Bauern Unternehmen, Samuel Guggisberg.

von Redaktion

Die AP22+ führt leider nur die Politik der vergangenen zwanzig Jahre fort. Es braucht jedoch eine Neuausrichtung. Unternehmertum muss gefördert und Bürokratie reduziert werden. Bauern sind Produzenten von Lebensmitteln und keine Landschaftspfleger. Finanzielle Unterstützung sollten sie deshalb primär für die Produktion von auf dem Markt nachgefragten Lebensmitteln erhalten.

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Auch Bio ist auf Pestizide angewiesen

Bio-Bauer Stefan Krähenbühl widerlegt in einem Leserbrief im «Schweizer Bauer» vom 23. Dezember 2020 die Behauptung, wonach Bio ohne Pestizide produzieren würde.

von Redaktion

https://bauern-unternehmen.ch/aktuell-details-de/auch-bio-ist-auf-pestizide-angewiesen.html

In einem Interview mit dem «Schweizer Bauer» vom 12. Dezember 2020, behauptete Martin Bossard, Leiter Politik von Bio Suisse, dass bei Bio Suisse auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet würde. Diese Aussage ist nachweislich falsch. Auch im Biolandbau kommen unzählige Pestizide zum Einsatz. Viele von ihnen sind synthetisch hergestellt.

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Umweltschutz braucht die Bauern

Daniel Weber, Präsident der Landwirtschaftlichen Organisation Seeland, fordert in seinem Gastbeitrag in der «BauernZeitung» eine respektvolle Zusammenarbeit zwischen Umweltverbänden und Landwirten.

von Redaktion

Immer wieder werden Bauern für Umweltprobleme verantwortlich gemacht. Auch Umweltverbände und ihre Vertreter attackieren die Bauern teilweise frontal. Dies geschieht jedoch meist aus «sicherer Entfernung» vom Schreibtisch aus. Umweltschutz findet aber letztlich draussen statt. Wer mehr Umweltschutz will, muss die Bauern besser miteinbeziehen, meint Daniel Weber.

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Ernteangaben bei Extenso-Weizen zu hoch

Andreas Bürki von der IG BauernUnternehmen erklärt im «Schweizer Bauer», dass die Ertragsunterschiede zwischen klassischer Weizenproduktion und Extenso viel grösser sind als häufig kommuniziert.

von Redaktion

Viele Medien berichten zu optimistisch über die durchschnittlichen Ernteerträge in der extensiven Landwirtschaft. So entsteht der Eindruck, dass diese im Vergleich zur klassischen Landwirtschaft eine ähnlich hohe Produktivität aufweist. Andreas Bürki von der IG Bauern Unternehmen erklärt im Interview mit dem Schweizer Bauer, weshalb dieser Eindruck nicht stimmen kann.

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Bauern dürfen über Pflanzenschutz informieren

Medienmitteilung: Die Initiantin der Trinkwasser-Initiative wollte die Plakate verbieten und scheiterte hochkant.

von Redaktion

Mit der Plakataktion «Pflanzen brauchen Schutz» machten Bauern auch dieses Jahr landesweit auf die Notwendigkeit eines massvollen Pflanzenschutzes aufmerksam. Organisiert war die Informationskampagne von der IG BauernUnternehmen. Die Plakataktion enervierte Franziska Herren, Initiantin der Trinkwasser-Initiative. Sie wollte den Beitrag für die Meinungsbildung der Bevölkerung mit juristischen Mitteln verbieten. Im Kanton Solothurn verlangte Herren die Entfernung der Plakate. Das Bau- und Justizdepartement lehnte das Gesuch klar ab.

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