«Bio mit höherem CO2-Ausstoss»

von Costa Luca

Die SonntagsZeitung berichtete in einem Artikel mit dem Titel «100 Prozent Bio erhöht den CO2-Ausstoss» über den Zusammenhang von Biolandwirtschaft und CO2-Bilanz.

Dass simple Rezepte unser Klima nicht retten können, zeigt sich auch in der Landwirtschaft. Würde diese zu 100 Prozent auf Bioproduktion umsteigen, erhöht sich ihr CO2-Ausstoss. Mehr Bio ist also für das Klima keine gute Nachricht.

SonntagsZeitung

Nik Walker, 10. November 2019

Die SonntagsZeitung berichtete in einem Artikel mit dem Titel «100 Prozent Bio erhöht den CO2-Ausstoss» über den Zusammenhang von Biolandwirtschaft und CO2-Bilanz. Weil nachhaltige Landwirtschaft mehr Fläche benötigt, steigt auch der CO2-Ausstoss. Ihre Erträge sind deutlich tiefer als bei der konventionellen Landwirtschaft. Soll der gleich grosse Ertrag erzielt werden, steigt mit Bio-Landwirtschaft die Klimabelastung an.

Die SonntagsZeitung stützt sich auf den Bericht von Forschern der Cranfield University im wissenschaftlichen Fachblatt «Nature Communications» ab. In England und Wales führt die Biolandwirtschaft im Schnitt zu 40 Prozent tieferen Erträgen. Bei Bioproduktion steigt somit der Flächenbedarf markant. Eine grössere landwirtschaftliche Fläche ist klimaschädlicher. Dies dürfte auch für die Schweiz zutreffen. Fazit: Reines Schwarz-Weiss-Denken bringt uns nicht weiter.

Quelle: SonntagsZeitung, 10. November 2019 / Bild: Gaetan Bally/Keystone

Hier geht's zum Artikel in der Sonntagszeitung

Artikel: Nik Walter, SonntagsZeitung
Bild: Gaetan Bally/Keystone

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